Nikon F301

Eine analoge Nikon, ca. Baujahr 1982. Schlicht und einfach, aber dennoch effektiv und für die meisten Belange gerüstet.

Es gibt einen PHi und einen normalen P-Modus, wobei der P-Hi-Modus auf große Blenden und kurze Belichtungszeiten achtet, einen A-Modus mit Blendenvorwahl und einen manuellen Modus mit komplett, ja eben manueller Einstellung von Blende und Belichtungszeit zwischen 1/2000 und 1 Sekunde. Für Langzeitbelichtungen gibt es eine "Bulb"-Funktion, da bleibt der Verschluß solange offen, wie der Auslöser gedrückt wird, hierfür empfiehlt sich allerdings ein Kabelauslöser.

Für A und P gibt's eine Belichtungskorrektur um eine Blende nach oben oder unten, Filme werden per DX erkannt oder lassen sich manuell zwischen 12 und 3200 ISO einstellen.

Sehr angenehm ist der Sucher: mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring geht das Scharfstellen von Hand fast schneller als mit mancher "modernen" Optik an ebensolchen AF-Kameras. A propos schnell: der eingebaute Motor ist mit bis zu drei Bildern pro Sekunde ebenfalls ziemlich fix. Zurückspulen muß man allerdings trotzdem von Hand.

Mecker: Es fehlen eine Blendenanzeige im Sucher, eine Spiegelvorauslösung sowie eine Abblendtaste. Es gibt keine Wechselmattscheiben.

Obschon derzeit als Dauerleihgabe bei einer Freundin, ist diese immer noch eine meiner Lieblingsnikons.