Photoapperate der Vergangenheit
Im Anfang...
Mein allererster photographischer Apperat war eine kleine APS-Kamera, die wenig mehr als ein Gehäuse für den Film war, bedruckt mit lustigen Sektgläsern, einer festen Verschlußzeit und natürlich auch festem Fokus. Nichtsdestotrotz konnte man damit tatsächlich Bilder machen, und weil das Ding so klein und spielzeugmäßig aussah, teilweise sogar richtig lustige von verdutzten Leuten.
Später
Gefolgt wurde das dann von einer Kleinbildkamera mittlerweile leider nicht mehr eruierbaren Fabrikats mit fest eingebautem schätzungsweise 35mm-Objektiv, Autofokus und eingebautem Blitz. Die klassische "Point and Shoot"-Kamera eben.
Digital ist besser?
2003 kam dann die erste Digitalkamera zu mir: eine Maginon Irgendwas mit 2 Megapixeln, dreifach optischem Zoom und einer unglaublich langen Einschaltzeit und einer ebenso unglaublich langen Auslöseverzögerung und prächtigem Bildrauschen. Schnell weg damit.
Nachfolgerin wurde eine Canon Powershot A40, die heute noch ihren Dienst bei einer Freundin tut. Ebenfalls zwei Megapixel, dreifach optischer Zoom von Kleinbild entsprechend 38mm bis 114mm und immer noch gehörigem Rauschen, dafür aber einer sehr kurzen Einschaltzeit und einer kaum merklichen Auslöseverzögerung.
Irgendwann wurde mir die Powershot aber einerseits zu unhandlich, zum andern aber auch unflexibel. Ersetzt wurde sie 2006 zum einen durch eine Canon Ixus 30 (kompakt) und eine Kodak Easyshare Z740. Letztere verfügte über eine Auflösung von fünf Megapixeln und ein Zehnfach-Zoomobjektiv, das dem Bildwinkel eines Kleinbildobjektivs von 38 bis 380mm entspräche. Und im Telebereich war diese Kamera wirklich klasse! Aber auch nahe... Insgesamt konnte man damit sehr gute Bilder machen, die bei gutem Licht keinen Vergleich mit denen der "professionelleren" Digitalspiegelreflexe scheuen müssten, aber auch unter bescheideneren Lichtverhältnissen waren die Ergebnisse immer noch brauchbar.
Einzig die Bedienung ist etwas umständlich... So hat die Kamera zwar einen vollmanuellen Modus, in dem man Blende, Belichtungszeit, Empfindlichkeit etc. alles einstellen kann, das muß man aber umständlich über eine Art Menü erledigen, und 20 Motivprogramme sind so gut wie keines, wenn man erst mal das geeignete suchen muß.
Und bei einem Besuch im Frankfurter Zoo hat sich eine weitere Schwäche der Kamera gezeigt: man kann nicht manuell fokussieren, so daß man immer wieder mal scharfe Gitterstäbe mit unscharfen Zoobewohnern dahinter hat...
Der Umstieg auf digitale Spiegelreflexphotographie war trotzdem eher Zufall, wie in meinem Artikel zur Nikon D50 zu lesen steht.
Lustigerweise hab ich über die digitale Spiegelreflexknipserei auch (wieder) Spaß an der analogen Seite der Photographiekunst gefunden.